Depression

Eine Depression kann den Alltag deutlich erschweren
Unter Depressionen versteht man affektive psychische Störungen, die mit gedrückter Stimmung, Freudlosigkeit, Erschöpfung, emotionaler Abstumpfung, Antriebslosigkeit und verschiedensten körperlichen Beschwerden einhergehen. Die klinischen Forschungsergebnisse über Entstehung und Aufrechterhaltung dieser Erkrankung zeigen, dass depressive Verstimmungen unterschiedliche Ursachen haben können. Depressionen gehören zu den am häufigsten zum Tode führenden psychischen Störungen. Etwa 15% aller Depressiven sterben durch Selbstmord.
Depression als Alltagskiller
Das klinische Bild der Depression zeigt häufig ein Teufelkreis: Grübeln, Unruhe, Ängsten, Konzentrations- und Entscheidungsschwierigkeiten sowie Schlafstörungen sind die Folgen. Aus diesem Grund werden die körperlichen Voraussetzungen, um solche Belastungen erfolgreich zu bewältigen, immer schlechter.
Die Therapie der Depression verfügt über eine Anzahl wirksamer Behandlungsmethoden. Die wichtigsten psychotherapeutische Behandlungsverfahren bestehen aus: Informationsvermittlung (Psychoedukation), Aktivitätsaufbau, kognitive Therapie und die Rezidivprophylaxe.
Zusatzbehandlung bei einer starken Depression

Depression
Eine Therapie der Depression kann auch zusätzlich mit somatischen Behandlungsverfahren wie antidepressiva begleitet werden. In schweren oder hartnäckigen Fällen depressiver Störungen ist die Kombinationsbehandlung dennoch eindeutig zu empfehlen. Es gilt: Sowohl Psychotherapie als auch Pharmakotherapie sind geeignet, depressive Syndrome deutlich zu bessern“. CDK CHRISTOPH-DORNIER-KLINIK, 2008. Jedoch belegt die Mehrzahl der Studien, dass durch Psychotherapie besonders durch Verhaltenstherapie ein größerer antidepressiver Effekt erzielt wird.